Der 19. Juli 2025 war mehr als nur ein Datum im Kalender – es war ein Versprechen, das sich in Farbe, Klang und Begegnung erfüllte. Die Einweihung des Leuchtturms AM ADLER markierte nicht nur einen baulichen Meilenstein, sondern vor allem einen emotionalen.

Was in den Monaten zuvor mit Visionen, Planen und Gesprächen begann, wurde an diesem Tag Wirklichkeit: Ein Ort der Teilhabe, sichtbar gemacht durch Kinderhände, Graffiti-Dosen, neugierige Blicke und offene Herzen.
Vom grauen Schotter zum leuchtenden Treffpunkt
Die Verwandlung des Platzes war greifbar. Innerhalb weniger Tage wurde aus einem funktionalen Raum eine bunte Bühne für Nachbarschaft und Zukunft.

Jugendliche begleiteten Senioren beim Sprühen, Kinder aller Altersklassen malten mit Hingabe an den bunten Planen, die den Leuchtturm verkleiden.

Für viele war es das erste Mal, Farbe in so großer Dimension auf eine Fläche zu bringen – für andere vielleicht der Beginn von etwas Neuem.

Der Moment, in dem ein älteres Ehepaar erklärte, sie hätten extra mitgesprüht, um es ihrem Enkel zeigen zu können, blieb vielen im Team besonders im Gedächtnis.

Und wer gerade keine Lust auf Malen hatte, tobte sich auf der Hüpfburg aus oder baute mit leuchtenden Augen am improvisierten Lego-Spielplatz. Auch das war Teil des Tages: Niemand musste – jeder konnte.
Medienresonanz und Rückenwind
Der Leipziger Lokaljournalismus zeigte sich aufmerksam: Die LVZ veröffentlichte einen ausführlichen Artikel über das Projekt, der sogar im Fahrgast-TV der Leipziger Verkehrsbetriebe ausgestrahlt wurde – eine tägliche Reichweite von rund 100.000 Menschen.

Auch Tag24 griff die Veranstaltung auf. Damit wurde nicht nur Sichtbarkeit geschaffen, sondern auch deutlich, welche Relevanz dem Projekt über die Stadtteilgrenzen hinaus zugeschrieben wird.
Gespräche, Partnerschaften, Perspektiven
Die Veranstaltung war nicht nur ein Fest, sondern auch ein Raum für Begegnung auf Augenhöhe. Vertreter:innen von KulturLeben Leipzig, einem Projekt des Soziokulturellen Zentrums “Die VILLA”, zeigten sich angetan und kündigten bereits ihre Mitwirkung bei kommenden Events an.

Auch der Bürgerpolizist Balthasar nahm sich Zeit – erst in Uniform, später privat – um den Ort kennenzulernen und in einen offenen Dialog zu treten. Dabei ging es nicht nur um Formalien wie Hausrecht oder Beschilderung, sondern vor allem um gegenseitiges Vertrauen. Ein gutes Fundament für zukünftige Zusammenarbeit.

Mit Polarity Veranstaltungstechnik wurde am Rande der Veranstaltung ein starkes Technik-Team als potenzieller Dauerpartner gewonnen. Sie planen bereits ein DJ-Event am 2. August – organisiert gemeinsam mit Anwohnern, professionell begleitet und mit Lust auf Wiederholung.
Nicht alles planbar – aber alles machbar
Wie bei jedem offenen Format gab es auch unerwartete Momente: Ein medizinischer Notfall gegen Abend wurde ruhig und professionell gehandhabt. Die Rettungskräfte konnten ohne Behinderung durch das Gelände navigieren – ein wichtiges Erfahrungsstück für kommende Veranstaltungen.

Ebenso wertvoll: Die ersten Drohnenaufnahmen des Platzes wurden gemacht und stehen bald zur Verfügung – sie werden zeigen, was Worte nur schwer vermitteln können: Die Lebendigkeit und Schönheit dieses Moments.

Ein Ort entsteht nicht durch Beton – sondern durch Menschen
Die Rückmeldungen aus unserem Team-Chat sind ein Spiegel dessen, was auf dem Platz spürbar war: Staunen, Stolz, Überraschung, Euphorie. Es wurde gemeinsam gelacht, geplant, über Müllkonzepte diskutiert, mitgedacht und in kurzer Zeit viel gelernt. Die Energie dieses Tages hallt nach – nicht nur in Fotos und Farben, sondern vor allem in neuen Allianzen, Ideen und der Lust auf mehr.

Wer dabei war, weiß: Der Leuchtturm AM ADLER ist kein statisches Objekt – er lebt durch die Menschen, die ihn mitgestalten. Und wer es verpasst hat, darf sich freuen: Das war erst der Anfang.

Mehr über den Leuchtturm AM ADLER unter https://www.am-adler.de/leuchtturm
Mehr über den Platz AM ADLER unter https://www.am-adler.de/about